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Vorbericht zum Doppelspieltag am Mai-Wochenende

von Florian Lausser

Hinfallen, aufstehen, Mund abwischen, weitermachen ! (Olli Kahn, Torwart-Titan, "Experte" beim ZDF)

Nach dem Ausrutscher der Gimmicks in der Münchnerau (1:1 gegen den Tabellenletzten), steht am langen 1. Mai-Wochenende der vorentscheidende Doppelspieltag der BZL Niederbayern-West auf dem Programm:

Am 1.Mai empfangen wir die SpVgg Plattling im Stadion am Rennweg (Anstoß 18:00 Uhr)
Am Sonntag geht es dann zum designierten Meister TSV Velden (Anstoß 17:00 Uhr).
Die Reserve spielt am Sonntag um 13:00 Uhr in Weng, die AH am Samstag um 17:40 zu Hause gegen Offenstetten

Die GrünRoten hoffen auf eine Rückkehr von Alex Sommer (Knieverletzung) und/oder Patrick Rauner (Erkältung). Beide defensiven Mittelfeldspieler wurden am Sonntag in Landshut schmerzlich vermisst. Außerdem sollte Lukas Schinn wieder zur Verfügung stehen.

Der Gegner am Maifeiertag - SpVgg Plattling:
Am 1. Mai kommt einer der ganz großen niederbayrischen Traditionsvereine ins Stadion am Rennweg: Die SpVgg Plattling war in den 70/80er Jahren ein gestandener Bayernliga-Verein (damals 3. Liga), der regelmäßig gegen Clubs wie 60zig München, SpVgg Fürth oder FC Augsburg spielte. Im Jahr 2014/15 ist Plattling ein ambitionierter Bezirksligist, der derzeit mit 41 Punkten aus 25 Spielen den fünften Tabellenplatz belegt. Mit 7 Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und noch 5 ausstehenden Spielen, ist das Gastspiel beim ATSV wohl die allerletzte Chance für die "Blallinger", noch in den Kampf um Platz 2 einzugreifen. Vielleicht vorentscheidend war die nicht eingeplante Heimniederlage gegen den derzeit extrem starken TSV Gangkofen am letzten Wochenende (1:3). Nach dem Abgang von Trainer Helmut Lemberger im Winter belegt Plattling Rang 3 in der Rückrundentabelle, und das obwohl man die letzten 3 Partien allesamt verloren hat (gegen Velden, Simbach, Gangkofen). Bester Torschütze mit 14 Buden ist Tobias Dezelak. Plattling schafft das Kunststück mit einer Tordifferent von +1 auf 41 Punkte zu kommen. Das Hinspiel in Plattling endete 3:3, wobei die Gimmicks nach 10. Minuten bereits 2:0 führten (Schinn, Chrubasik), nach 85. Minuten mit 3:2 hinten lagen, und durch ein spätes Tor von Mustafa Lafci noch zum Ausgleich kamen.

Zum Gegner am Sonntag - TSV Velden:
Der TSV Velden ist in dieser Saison das NonplusUltra der Bezirksliga West: beste Abwehr (12 Gegentore), bester Angriff (56 Tore), die wenigsten Niederlagen (2, gegen Seebach und Plattling), die meisten Siege (20, nächstbester Wert 13), beste Heimmannschaft (34 Punkte), beste Auswärtsmannschaft (29 Punkte). Alles zusammen ergibt das 63 Punkte nach 25 Spielen und sage und schreibe 15 Punkte Vorsprung auf Platz 2. Bei noch 5 ausstehenden Spielen kann sich Velden am 1. Mai in Gangkofen mit einem Unentschieden den Meistertitel vorzeitig sichern. Seit Wochen bestehen an der Tatsache, dass Velden Meister wird, eh nur noch arithmetische Zweifel. Am letzten Wochenende hätte man den Titel bereits eintüten können (ATSV Ausrutscher in LaMü), im Topspiel gegen Simbach gab es aber nur ein torloses Unentschieden. Das Hinspiel in Kelheim gewann Velden etwas glücklich mit 1:0. Beide Mannschaften hatten sich eigentlich neutralisiert, mit jeweils einer Torchance im Spiel. Velden´s Toptorjäger Ostermeier (19 Tore) traf, die Gimmicks nicht, die Punkte gingen nach Velden.

Zur Lage der Nation:
Vor uns steht das vielleicht schönste Wochenende des bisherigen Jahres: unser Sponsor Schneider Weisse lädt ein zum Schneider-Weissbier Fest (Donnerstag) und unsere Freunde von der Initiative Jugend und Kultur veranstalten das großartige Jukuu-Festival (Freitag, Samstag). Soviel zum Rahmenprogramm am Pflegerspitz.
Am allermeisten aber freuen wir uns auf die beiden Spiele des ATSV - Was für ein Wochenende ! Wir müssen die allerletzten Kräfte mobilisieren, um das Heimspiel gegen Plattling zu gewinnen - egal wie. Und auch die 140 km nach Velden werden wir nicht fahren, nur um zur Meisterschaft zu gratulieren.
Wir sind uns sicher, dass unsere Jungs alles geben werden, um auch nach diesem Wochenende noch im Rennen um Platz 2 zu sein. Let´s face it: wir haben doch gar nichts zu verlieren. 5 Spieltage vor Saisonende als Aufsteiger auf Platz 2 (!!), wer hätte das vor der Saison für möglich gehalten? Aber stellt Euch vor wenn wir aus diesem Wochenende 6 Punkte holen - dann geht die Party Richtung Saisonfinale erst richtig los – Ois is möglich, auf geht’s, pack ma's !

Hier das Restprogramm der Gimmicks sowie das Restprogramm von Simbach, Seebach und Plattling:

ATSV 1871 Kelheim (bisher 48 Punkte):
Plattling (H)
Velden (A)
Vilsbiburg (H)
Simbach (A)
Gangkofen (H)
Punkte aus diesen Spielen in der Vorrunde: 8

Simbach (bisher 47 Punkte):
Vilsbiburg (H)
Eggenfelden (A)
Gangkofen (A)
Kelheim (H)
Niederaichbach (A)
Punkte aus diesen Spielen in der Vorrunde: 10

Seebach (bisher 46 Punkte):
Eggenfelden (H)
Frauenbiburg (A)
Landshut 09 (H)
Abensberg (A)
LaMü (H)
Punkte aus diesen Spielen in der Vorrunde: 10

Plattling (bisher 41 Punkte)
Kelheim (A)
Niederaichbach (H)
Geiselhöring (A)
Mariaposching (A)
Kirchroth (A)
Punkte aus diesen Spielen in der Vorrunde: 5

In diesem Sinne - Forza ATSV !

Die Redaktion

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Punkteteilung in der Münchnerau

von Florian Lausser

Mit einem mageren 1:1 Unentschieden kehren die Mannen von Trainer Wettberg von der Isar zurück an die Donau. Obwohl man vor dem Spiel noch eindringlich gewarnt hat, das Spiel gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, konnten die GrünRoten keinen 3er mit nach Hause nehmen.



Kelheim hatte vor dem Spiel große Personalsorgen. Patrick Rauner hatte Fieber, Alex Sommer Knieprobleme, Lukas Schinn fehlte ebenso verletzt wie auch Tobi Bugl. Dementsprechend fehlte im defensiven Mittelfeld sozusagen das Herz der Mannschaft.



Kelheim startete trotzdem mit viel Ballbesitz und erarbeitete sich bereits in der 8. Spielminute eine Großchance, als Florian Schinn zu Dominik Berkmüller spielt, dessen Schuss aus 7 Metern aber knapp am Kasten der Landshuter vorbei geht. In der Vorwärtsbewegung sah alles recht gefällig aus, doch schon bei der ersten und einzigen Chance für LaMü in der ersten Halbzeit zappelte das Leder im eigenen Netz. 16. Spielminute, Abspielfehler der Kelheimer im Mittelfeld, „Beppo“ Cafariello kommt zum Ball, zieht aus gut 16 Metern ab und trifft unhaltbar für Torwart Busch zum 1:0 für die Hausherren.

Der ATSV suchte nach dem schnellen Ausgleich und hatte in der Folge zum Teil 100 prozentige Torchancen, scheiterte aber jedes mal am glänzend aufgelegten Christoph Mass im Tor der Münchnerauer. Zum einen konnte zweimal Flo Schinn alleine vor dem Torwart nicht zum Ausgleich verwandeln, zum anderen Oliver Patton, der nach glänzendem Zuspiel von Florian Fischer ebenfalls am Keeper scheiterte.



So ging es also mit Rückstand in die Pause. Ballbesitz hin und Überlegenheit her, Kelheim fehlte ganz einfach die Durchschlagskraft und Kaltschneuzigkeit im Abschluss.



Zur zweiten Halbzeit hatte LaMü Morgenluft gewittert und startete sofort mit einer guten Torchance - erneut durch Cafariello. Kelheim nun etwas träger, trotzdem weiterhin gewillt, den baldigen Ausgleich zu erzielen. In der 59. Minute lag die Kugel im Tor der Landshuter, doch Flo Fischer's Fernschuss wurde noch entscheidend von Flo Schinn abgefälscht, den das Schiedsrichtergespann jedoch im Abseits sah. Knappe Entscheidung, aber wahrscheinlich korrekt. In der 78. Minute dann endlich der Ausgleich für die GrünRoten. Tobi Schlauderer, der schon seit der 5. Spielminute nach einem Pferdekuss nur noch angeschlagen weitermachen konnte, spielt den Ball über LaMü's Abwehr auf Tobi Ziegler, der überlegt zurück zum 16er legt und Flo Fischer unhaltbar zum 1:1 verwandelt. Kurz darauf hätte der ATSV noch den Führungstreffer durch Flo Schinn erzielen können, doch wiederum scheiterte er am heutigen Tage an Torwart Mass. Kelheim wollte unbedingt das Spiel gewinnen und bemühte sich weiterhin nach Vorne, was zur Folge hatte, dass man in den letzten Spielminuten Hinten offen war wie ein Scheunentor. So musste man zum Schluss der Partie noch froh sein, überhaupt einen Punkt aus Landshut mitgenommen zu haben, denn LaMü hatte noch 3 Großchancen in den letzten Spielminuten zu verzeichnen. Einmal davon scheiterte der eingewechselte Markus Baumgartner nur knapp, als dessen Schuss nur noch von Torwart Andi Busch's Kopf entschärft werden konnte.



So also kann man nur einen weiteren Punkt auf der Habenseite verbuchen, obwohl man doch vorher schon, allen Warnungen zum Trotz, mit einem 3er gerechnet hatte. Trotzdem verweilt man weiterhin auf Platz 2 der Bezirksliga West. Irgendwie hat man das Gefühl, dass keiner der Aspiranten um den Relegationsplatz so richtig Lust auf diese unangenehme „Bürde“ hat. Die nächsten Spieltage aber bringen Gewissheit. Mit Plattling, Velden, Vilsbiburg und Simbach stehen unseren Mannen schwere Aufgaben bevor. Und die Personalsorgen sind Groß. Man kann nur hoffen, dass sich die Lage bald Entspannt.



Die Zweite Mannschaft bestritt zeitgleich ihr Heimspiel gegen den unmittelbaren Konkurrenten auf Platz 2, den SV Adlhausen. Nach einem individuellen Abwehrfehler ging man bereits nach 7 Minuten in Rückstand. Nico Müller konnte jedoch nach feiner Einzelleistung zum 1:1 nach 20 Minuten ausgleichen. Kelheims Reserve hatte in der ausgeglichenen Partie noch kurz vor Schluss, wiederum durch Nico Müller, den Siegtreffer auf dem Fuß, Keeper Michael Pernpeintner reagierte aber erneut gut und sicherte seinem Team den Punktgewinn.

Somit kann man also den SV Adlhausen weiterhin auf Platz 3 distanzieren, doch die angestrebte Meisterschaft scheint damit verspielt zu sein, da sich der SSV Biburg keine Blöße gab und wie erwartet in Geiselhöring mt 6:0 gewann.



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Souveräner Derbysieg gegen den TSV Abensberg

von Johannes Sänger

Groß war die Spannung vor dem Derby zwischen dem ATSV Kelheim und dem TSV Abensberg. Obwohl ja eigentlich keine all zu große, historische Rivalität zwischen beiden Mannschaften herrscht. Da gäbe es ja beidseitig bekanntermaßen viel intensivere Derbys (ATSV vs. SV Ihrlerstein oder TSV Abensberg vs. TSV Neustadt). Man schätzt sich gegenseitig und geht miteinander respektvoll um. Trotz allem aber gribbelt es im Magen aller Beteiligten will man doch der beste Bezirksligist aus dem Kelheimer Landkreis sein. Bei Sonnenschein, doch kalter Temperaturen, fanden 450 Zuschauer den Weg ins Stadion am Rennweg. Der TSV Abensberg musste auf die Dienste von Bastian Schmiofski und Florian Merz verzichten. Kelheim ihrerseits hatte den Ausfall von Routinier Alex Sommer zu verkraften. Auch Florian und Lukas Schinn konnten nur angeschlagen von Beginn an auflaufen. Abensberg überraschte etwas mit ihrer Anfangself der junge und flinke Benedikt Mulitze sowie Peter Schöttl nahmen zunächst nur auf der Auswechselbank platz.

Die Partie startete rasant. Abensberg versuchte, früh Druck auf die Kelheimer auszuüben. Gleich zu Beginn sollte eine Torchance durch das agile Pressing der Weiß-Schwarzen herausspringen. Kelheims Abwehr stand aber sattelfest und konnte den Anfangsdruck des TSV abwehren. Die erste große Chance der Partie hatte trotzdem der TSV. Patrick Rauner wollte den Ball Torwart Busch zurücklegen, spielt aber nicht stramm genug zurück, Sebastian Bäcker vom TSV erkennt schnell die Lage, setzt nach und kommt zum Abschluss, doch Andreas Busch ist schnell am Boden und wehrt den gefährlichen Schuss ab. Nur zwei Minuten später hatte der ATSV seine erste Gelegenheit. Florian Schinn passt nach rechts zu Oliver Patton, der den Ball direkt nimmt und in den Strafraum befördert, Dominik Berkmüller legt wiederum zurück auf Flo Schinn, doch dessen Schuss nur knapp am Gehäuse vorbei. In der nächsten Spielsituation dann der kuriose Führungstreffer für Abensberg. Sebastian Bäcker bekommt den Ball und zieht einfach mal aus mehr als 30 Metern ab, Torwart Andy Busch - vollkommen überrascht von dem Torschuss lässt die Kugel durch seine Hände hindurch zum 0-1 (11.Spielminute).

Kelheim fand jedoch sofort die passende Antwort. Flo Schinn flankt nach Zusammenspiel mit Dominik Berkmüller in den 16er, findet wiederum Domi als Abnehmer, der direkt und wuchtig ins lange Eck zum Ausgleich einschießt (15. Spielminute). Weiterhin sahen die Zuschauer eine unterhaltsame und ausgeglichene Partie auf dem satten Grün. Der TSV gefährlich in ihren schnellen Kontern, konnten aber aus einer aussichtsreichen 3 gegen 1 Situation keinen Treffer erzielen. Kelheim hatte in der 37. Minute ihre nächste Großchance, nachdem Lukas Schinn von der Torauslinie auf Tobi Schlauderer zurücklegt, doch Keeper Jannik Helmers pariert glänzend Tobi's Schuss und fischt die Kugel noch aus dem Eck. Den Gimmicks glückte trotzdem noch kurz vor dem Halbzeitpfiff der Führungstreffer. Freistoß von der linken Seite, Lukas Schinn tritt den Ball in den Strafraum, Torwart Helmers rechnete mit einer Abnahme eines der zum Ball springenden Spieler, doch niemand berührte mehr entscheidend das Leder, sodass sich die Kugel für den Torhüter undankbar in die Maschen senkt.

Nach dem Seitenwechsel sollte sich die ausgeglichene Begegnung aber zu Gunsten des ATSV drehen. Denn schon in der 49. Minute konnten die Grün-Roten ihre Führung zum 3:1 ausbauen. Langer Ball in den Strafraum, Manuel Heinrich vom TSV köpft die Kugel nicht zur Seite sondern direkt in die Mitte auf Dominik Berkmüller, der danken das Geschenk annimmt und seinen zweiten Treffer an diesem Tag erzielt. Kelheim nun spielbestimmend und mit deutlich mehr Ballkontakten als der TSV. Bombenfest zudem erneut die Abwehrreihe von Abwehrchef Christian Chrubasik. Vor allem Matthias Schlauderer, der sich in den letzten Wochen zu Recht in das Team durch gute Leistungen gespielt hat, überzeugte erneut. In der 69. Minute dann Glück für die Abensberger. Nach einem langen Ball vom eingewechselten Florian Fischer auf Lukas Schinn konnte Florian Schöttel vom TSV als letzter Mann nur noch die Notbremse ziehen (Lukas wäre allein auf das Tor zugegangen), doch Schiedsrichter Jochen Gschwendtner z
eigte sich gnädig und beließ es bei einer Gelbverwarnung und Freistoß für Grün-Rot. Dieser brachte jedoch nichts zählbares ein. In der 81. Minute konnten die Gimmicks ihre Spielüberlegenheit in ein weiteres Tor ummünzen und erhöhten auf 4:1 durch Florian Fischer, der nach Pass von Mustafa Lafci allein vor Torwart Helmers auftaucht und souverän einschießt.

Alles in Allem ein gerechter Derbysieg für den ATSV, der somit weiterhin seine Chance auf den Aufstiegsrelegationsplatz zur Landesliga wahrt und mit 47 Punkten Platz 2 belegt. Ein Wahnsinn, als Aufsteiger so weit vorne in der Tabelle der starken Bezirksliga West zu sein Geilomat ! Nur noch 6 Spiele - wir haben es weiterhin selbst in der Hand ! In diesem Sinne

FORZA ATSV

Die Redaktion

Vorbericht ATSV Kelheim - SC Kirchroth

von Florian Lausser

Liebe Fußballfreundinnen und Fußballfreunde !

Man bewältigt ein Gebirge, aber stolpert über einen Stein. (Laotse 3. Jh v. Chr.)

 

Mit dem tollen Auswärtssieg in Mariaposching schafft der ATSV mit 37 Punkten aus 19 Spielen den Sprung auf Platz 2 der Bezirksliga Niederbayern West. Die Top-Leistung der Wettberg-Elf wurde allerdings durch die schwere Verletzung unseres  Kapitäns Christian Gottschalk überschattet. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich leider bewahrheitet. Gotschi hat sich das vordere Kreuzband gerissen, das Hintere angerissen. Mit 31 Jahren wirft ein Kreuzbandriss unwillkürlich die Frage nach dem Karriereende auf (wie schon bei Dans Theunert und Tom Sommer). Der Gotschi hat in den letzten Jahren mehr als 200 Spiele für unsere Farben bestritten und ist den ganzen Weg von der B-Klasse bis auf Platz 2 der Bezirksliga mitgegangen. Er war dabei immer ein Muster an Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft, ein Leader, ein Vorbild für die Jungen und ein absoluter Leistungsträger. Gotschi - die ganze ATSV Familie wünscht Dir eine erfolgreiche OP (Termin in 4 Wochen), eine schnelle Genesung und dass wir Dich nochmal im geliebten GrünRoten Trikot sehen. Es wäre zu schade, wenn es so zu Ende geht - wir brauchen unseren Kapitän noch ein paar Jahre !!! An dieser Stelle möchten wir uns auch für die faire Aktion des Tabellenführers TSV Velden bedanken, welche dem Gotschi über unsere Facebookseite alles Gute und schnellen Heilungsverlauf wünschten ! Eine großartige und sportsmännische Aktion. Herzlichen Dank für diese kleine, aber doch so große Geste !

 

Diesen Samstag also das letzte Spiel des Jahres: zu Gast am Rennweg ist der SC Kirchroth (Anstoß 14:00 Uhr)

 

Zum Gegner:
Mitaufsteiger Kirchroth steht mit 16 Punkten aus 19 Spielen auf Platz 14, und somit mitten im Abstiegskampf. Neben 4 Siegen (gegen Gangkofen, Plattling, Geiselhöring, und ja: gegen den ATSV), und 4 Unentschieden, gab im bisherigen Saisonverlauf stattliche 11 Klatschen.

 

Mit 48 Gegentoren hat man die zweitschwächste Abwehr der Liga. Bester Torschütze mit 7 Treffern ist Julian Mauerer. Bereits Ende September hatte Trainer Gospodarek nach einer 1:6 Niederlage gegen LA09 seinen Rücktritt erklärt. Für ihn steht jetzt Mittelfeldspieler Martin Landeck auf der Kommandobrücke. Im Hinspiel in Kirchroth gab es eine völlig unnötige 3:2 Niederlage für die Gimmicks. Sicherlich die schwächste Saisonleistung, trotz einiger "hanebüchener" Schiedsrichterentscheidungen. Fazit: Kirchroth ist eine Mannschaft, die niemals aufgibt und bis zur letzten Minute kämpft. Sie zu unterschätzen wäre fahrlässig und dumm.

 

Zur Lage der Nation:

Das letzte Spiel des Jahres ist auch ein Anlass, das Jahr Revue passieren zu lassen: Meisterschaft und Bezirksligaaufstieg, derzeit Platz 2 als Aufsteiger. Von 28 Punktspielen wurden 19 gewonnen, es gab 7 Unentschieden und nur 2 Niederlagen. Torverhältnis 77:21. Beindruckende Zahlen, ein super Jahr. Auch und v.a. wenn man sieht, dass wir mit Tom Sommer und Dans Theunert (und jetzt vielleicht auch Christian Gottschalk und Patrick Rauner) absolute Leistungsträger ersetzten mussten. Die Reserve scheiterte in der letzten Saison knapp am Aufstiegsplatz, den sie in der neuen Runde jetzt souverän einnimmt. Man hat von 19 Punktspielen 14 gewonnen, 2x remis gespielt und 3 Partien verloren. Alles in allem ein fantastisches Jahr für die Fussballabteilung. Wir können echt stolz sein auf das Erreichte. Wir hoffen, dass am Samstag zum Jahresabschluss nochmal viele Zuschauer ins Stadion kommen. Die Jungs haben sich mit ihren Leistungen wirklich eine bessere Kulisse verdient als in den letzten beiden Heimspielen. In diesem Sinne - nach dem verkorksten Hinspiel haben wir mit Kirchroth noch eine Rechnung zu begleichen. Noch 1x volle Konzentration und Leidenschaft, dann Sieg, dann Party, dann Winterpause...

 

Terminvormerkung:

Am 27.12.2014 veranstaltet die Zweite Mannschaft im Sportrestaurant ein Watt-Turnier ! Beginn ist für 17:00 Uhr angedacht. Also alle, de guad bscheissn kinna oda an Max, Belle und an Soach pacht ham, omeldn ! Nähere Infos folgen noch per Newsletter / Facebook .

 

Forza ATSV !

 

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Verdienter Sieg in Mariaposching

von Florian Lausser

Der ATSV Kelheim geht im Spiel bei der SpVgg Mariaposching als verdienter Sieger vom Feld. Mit 3:1 war der Gastgeber sogar noch gut bedient, denn dreimal scheiterten die GrünRoten am Aluminium. Coach Wettberg hatte vor Spielbeginn jedoch personelle Sorgen, denn sowohl Patrick Rauner als auch Tobi Bugl fehlten. Patrick laboriert weiterhin an seiner Schulterverletzung und Bugi war ebenfalls gesundheitlich angeschlagen.

In der Anfangsviertelstunde sah man eine ausgeglichene Partie. Die „Pouschinger“ hatten in der 2. Spielminute durch Michael Gegenfurtner und Maximilian Kreß jeweils Schusschancen. In der 12. Minute nochmals Kreß mit einem Schuss aus 20 Metern, aber über die Latte. Kelheim hatte bis dahin zwar gefällig gespielt, jedoch noch keine große Torchance. In der 14. klingelte es aber im Kasten der SpVgg. Lukas Schinn luchst den Ball durch konsequentes Nachsetzen der Poschinger Abwehr ab, steckt durch auf Mustafa Lafci, der keine große Mühe mehr hat, das Leder zum Führungstreffer zu versenken. M'Posching aber weiterhin mit im Spiel. Vor allem Dominik Hauner fiel durch seine Passsicherheit und Schnelligkeit auf. In der 20 Minute dann der Ausgleichstreffer. Michael Gegenfurtner bekommt den Ball und zieht einfach mal aus 25 Meter ab und knallt das Leder über Torwart Busch hinweg in die Maschen. Eine kuriose Bogenlampe und wahrlich ein Sonntagsschuss.

Mit diesem Spielstand ging eine bis dahin ausgeglichene Partie in die Halbzeitpause. Trainer Karsten Wettberg wechselte zur Halbzeit den blassen Mergim Dumani aus und brachte dafür Dominik Berkmüller ins Spiel.

Gleich kurz nach dem Wiederanpfiff war es der eingewechselte Berkmüller, der in einen schlampig gespielten Pass von Poschings Manuel Zacher sprintet und sofort steil auf Musti Lafci spielt. Musti nimmt die Kugel mit links an, legt sich damit den Ball direkt auf seinen rechten Fuß und zieht flach zu seinem zweiten Treffer im Spiel ab. Kelheim legte in der 58. Minute nach und erhöhte durch Kopfball von Alex Sommer nach Freistoßflanke von Lukas Schinn zum 3:1. Der ATSV kontrollierte das Spiel nach Belieben und hatte in der Folge noch mehrmals Gelegenheit, das Ergebnis höher zu schrauben. Tobi Schlauderer's Schuss (70.Minute) knallte an den Querbalken. Kurz darauf war es Lukas Schinn, der einen Freistoß aus 18 Metern ans Kreuzeck setzte. Aller guten Dinge sind 3, dachte sich der eingewechselte Oliver Patton (kam für Lukas Schinn) und scheiterte ebenfalls mit seinem Schuss (88. Minute) am Pfosten. Kurz vor Spielschluss, als der Drops schon lange gelutscht war, kam es doch noch zum großen Stimmungsdämpfer in den Reihen der GrünRoten, als sich Kapitän Christian Gottschalk ohne gegnerische Einwirkung am Knie verletzte. Die erste Einschätzung von Physiotherapeutin Christina Kaindl lässt nichts Gutes erahnen. Gewissheit wird die Kernspin-Untersuchung in den kommenden Tagen bringen. Kopf hoch & gute Besserung Gottschi !!

Trainer Wettberg sprach nach dem Spiel ebenfalls aufgrund der Verletzung mit gedämpfter Stimme, lobte aber die gesamte Mannschaft, dass sie vor allem in der zweiten Hälfte hervorragend auftraten. „Recht viel besser kann man nicht spielen – vor allem gefiel mir das schnelle Umschalten“, so der Coach.

Nächste Woche treffen die „Gimmicks“ zum letzten Spiel der Bezirksliga in diesem Jahr zu Hause auf den SC Kirchroth. Auch hier hat der ATSV noch ein kleines Hühnchen zu rupfen, verlor man auswärts doch so unglücklich mit 3:2. Näheres wieder wie gewohnt unter der Woche im Vorbericht.

Forza ATSV

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Vorbericht SpVgg Mariaposching - ATSV Kelheim

von Mirwald Matthias

Liebe Fußballfreundinnen und Fußballfreunde!

 

"Hedds des damals scho gem, dann warat da Wenze middn Kambln ned nochre kemma" (ATSV Zuschauerin, überrascht, dass es jetzt weibliche Linienrichter gibt, im Bezug auf ATSV-Torwartlegende und "Womanizer" Klaus W.)

 

Nach dem etwas glücklichen 2:2 im Heimspiel gegen Geiselhöring steht der ATSV mit 34 Punkten aus 18 Spielen weiterhin auf dem 3. Platz der Bezirksliga West. Am Sonntag folgt das letzte Auswärtsspiel des Jahres: GrünRot gastiert in Mariaposching (Anstoß 14:00 Uhr). Der Kader ist stand heute komplett.


Zum Gegner:
Mitaufsteiger SpVgg Mariaposching (Meister der Kreisliga Straubing) konnte im bisherigen Saisonverlauf erst 3 Spiele gewinnen (Kirchroth, Gangkofen, Eggenfelden). Den letzten Sieg gab es Ende August. Mit 7 Unentschieden ist M´posching (zusammen mit dem ATSV) der Remiskönig der Liga und rangiert derzeit mit 16 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz. Man verfügt über die beste Offensive im Tabellenkeller (25:31 Tore), wobei sich v.a. Florian Köglmeier als Torschütze (8x) hervorgetan hat. Kurioserweise endeten die letzten 3 Spiele der "Poschinger" alle 1:1 (gegen Vilsbiburg, Simbach und Gangkofen). Im Hinspiel in Kelheim gab es ein 1:1 (ist wohl wirklich das Lieblingsergebnis), wobei die Poschinger in der letzten Minute per Foulelfmeter trafen (Rote Karte Busch) und bei der Vielzahl der vergebenen ATSV-Chancen wahrscheinlich auf der Heimfahrt immer noch nicht wussten, warum sie einen Punkt mitgenommen hatten. Fazit: wer Vilsbiburg, Simbach und uns einen Punkt abjagen kann, der ist sicher nicht zu unterschätzen. Andererseits: wer nur 3 mal im Jahr gewinnt, vor dem muss man sich auch nicht fürchten.

 

Zur Lage der Nation:

Am Sonntag in Mariaposching und nächste Woche der Jahresabschluss zu Hause gegen Kirchroth: zwei absolut richtungsweisende Spiele für den ATSV. Mit 6 weiteren Punkten könnte man das Kelheimer Fußball-Jahr 2014 krönen. Auch wenn es zur Zeit spielerisch eher bescheiden läuft, und die Mannschaft nach der langen Saison auch körperlich müde wirkt: es gilt den inneren Schweinehund nochmal zu überwinden. In dieser Phase entscheidet nur der Wille über Sieg und Niederlage. Wenn alles schwer zu fallen scheint, dann muss man "für das Trikot", für die Mitspieler, für die Freunde, Zuschauer und Fans (die zu so vielen Auswärtsspielen dieses Jahr mitgefahren sind), spielen. Über Emotion und Leidenschaft kommt dann auch die Spielfreude zurück. Wir hoffen, das ganz viele ATSVler mit nach Mariaposching kommen (ca. 1h Fahrzeit). Das nächste Auswärtsspiel ist erst wieder Ende März 2015, viel Zeit um zu Hause auf dem Kanapee zu liegen. Wir koordinieren Mitfahrgelegenheiten via FB und whatsapp - auf nach M´Posching !

 

Forza ATSV !

 

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Gerechte Punkteteilung gegen Geiselhöring

von Mirwald Matthias


Vor ca. 120 Zuschauern trennen sich am Samstagnachmittag der ATSV Kelheim und der TV Geiselhöring letztendlich leistungsgerecht mit 2:2.
Trainer Wettberg veränderte die Startelf auf 2 Positionen: Patrick Rauner verteidigte für Tobi Gerst auf rechts, Andi Busch kehrte ins Tor zurück. Alex Sommer fehlte wegen einer beruflichen Fortbildung.

Nach einer kurzen Abtastphase, kommt es bereits in der 5. Spielminute zur ersten Torchance für Geiselhöring´s Tobias Bryant, der von 2 Querschlägern in der ATSV Abwehr profitiert, frei zum Schuss kommt, das Tor aber deutlich verfehlt. 2 Minuten später dann die frühe Führung für die „Gimmicks“: Flo Schinn setzt sich gegen 2 Gegenspieler durch, seine Flanke wird von Dominik Berkmueller mustergültig auf Lukas Schinn abgelegt, der den Ball überlegt einschiebt. Ein Traumstart !
Statt nachzulegen, nehmen die Kelheimer jetzt das Tempo aus dem Spiel und versuchen Ball und Gegner zu kontrollieren. Bei den schlechten Platzverhältnissen keine gute Idee: Geiselhöring wird aggressiver, der ATSV hat grosse Probleme im Spielaufbau, verliert viele Bälle und spielt insgesamt zu langsam. In der 20. Spielminute deutet Bartosz Konarski erstmals seine Gefährlichkeit mit einem Fernschuss an. Zehn Minuten später erneut ein leichter Fehler der Gimmicks im Spielaufbau, Geiselhöring wirft schnell ein, Tobias Bryant ist frei vor Busch und überwindet den Kelheimer Keeper per Flachschuss zum 1:1. Der ATSV verliert die Kontrolle über das Spiel: Nach einem Stoppfehler von „Cash“ Chrubasik ist Konarski auf dem Weg zur Geiselhöringer Führung. Tobi Schlauderer kann ihn einen Meter vor dem 16er mit einem Foul bremsen. Aufgeschoben, nicht aufgehoben: 6 Minuten später wieder ein Fehler in der ATSV Defensive, Konarski kann wieder nur per Foul gebremst werden, diesmal im Strafraum. Ostojic verwandelt den fälligen Elfer zur Geiselhöringer Führung. Das Spiel ist jetzt zeitweise „vogelwild“, der ATSV im Mittelfeld viel zu offensiv. Geiselhöring kann die sich bietenden Konterchancen aber nicht nutzen. Im Gegenteil: Abwehrchef Goss rutscht im Spielaufbau aus und Lukas Schinn steht plötzlich frei vor dem Tor. Seinen Schuss kann TW Räuschl zwar noch parieren, doch Schinn köpft den Abpraller ins leere Tor. Ein echtes Gastgeschenk ! Doch weiterhin Riesenlücken im defensiven Mittelfeld und der Abwehr der GrünRoten: Mit dem Halbzeitpfiff vergibt Konarski eine 100% tige Chance als er den Ball an Busch, aber auch am rechten Pfosten vorbeilegt.

Trainer Wettberg reagiert zur Halbzeit, bringt Lafci für Berkmueller und Gerst für Dumani. Tobi Gerst verteidigt fortan wie gewohnt auf rechts, Patrick Rauner wechselt auf die „Sechs“. Die Gimmicks sind jetzt wieder stabiler, erobern sich die Feldüberlegenheit zurück, jedoch ohne wirklich gefährlich zu werden. Nach 65 Minuten wird das Spiel wieder hektisch: der insgesamt gut leitende Schiri Kilger übersieht einige Fouls, bzw. „lässt viel laufen“. Die Quittung dafür ist ein brutales Foul an Tobi Schlauderer, das nur mit „dunkelgelb“ geahndet wurde. Ab der 80ten Minute dann wieder Torchancen: der überragende Konarski setzt sich ermeut durch, seine flache Hereingabe wird von Bryant nur knapp verpasst. Torwart Busch wäre geschlagen gewesen. Ein weiterer Konarski Schuss verfehlt das Ziel nur knapp. Auf der Gegenseite wird ein Kopfball von Tobi Gerst auf der Linie geklärt. In der Schlussminute ein Traum-Steilpass von Tobi Gerst auf Flo Schinn (bester Kelheimer am heutigen Tag), mustergültige Rückgabe, Tobi Schlauder verpasst den Ball, der plötzlich vor die Füsse von Tobi Bugl fällt: er steht 8 Meter vor dem Tor, kommt frei zum Schuss, doch der Ball wird kurz vor dem Tor geblockt. Die beste (und einzige herausgespielte) Chance der Gimmicks in Halbzeit 2.

Als Fazit einer unterhaltsamen Partie bleibt festzustellen, dass die GrünRoten derzeit spielerisch etwas „durchhängen“, und am heutigen Tag auch defensiv recht wacklig waren, aber gegen einen starken Gegner immerhin einen Punkt erkämpft haben.

Forza ATSV !

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Vorbericht ATSV Kelheim - TV Geiselhöring

von Florian Lausser

Liebe Fussballfreundinnen und Fussballfreunde

 

„ I don’t believe skill was, or ever will be, the result of coaches. It is a result of a love affair between a boy and a ball “.
Roy Maurice Keane (*1971: former captain of Ireland and Manchester United)

 

Nach dem torlosen Remis am Sonntag in Niederaichbach steht der ATSV mit 33 Punkten aus 17 Spielen weiterhin auf dem 3. Platz der Bezirksliga West. Am Samstag folgt ein sehr interessantes Heimspiel am Rennweg: zu Gast ist der TV Geiselhöring (Anstoss 14:00).
Ob Trainer Wettberg wieder auf Stammkeeper Andi Busch zurückgreifen kann, wird sich während der Traingswoche zeigen. An dieser Stelle nochmals ein "chapeau" an Reservekeeper Fabi Gruner, der in Niederaichbach kurzfristig für "Buschandi" einspringen musste, und seine Sache hervorragend gemacht hat. Bei den Feldspielern ist der Kader komplett.


Zum Gegner:
Geiselhöring gehört bisher sicher zu den Enttäuschungen der Liga. Im letzten Jahr knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt und gespickt mit Top-Spielern aus höheren Klassen (Goss, Gögl, Ostojic, Konarski, etc), galt Geiselhöring zu Saisonbeginn zu den absoluten Top-Favoriten der Liga. Derzeit rangieren die "Gäubodenbäcker" mit 23 Punkten aber nur auf Rang 9 der Liga. Das Saisonziel "oben mitspielen" ist mittlerweile kaum noch zu erreichen. 6 Siegen (gegen Gankofen, LaMü, Abensberg, Frauenbiburg, Mariaposching und Simbach) stehen 6 Niederlagen und 5 Unentschieden gegenüber. Seit dem 5. Spieltag pendelt man zwischen Platz 8 und 10, Grund genug für Abteilungsleitung und Trainer zwischenzeitlich das "Konzept Geiselhöring" in Frage zu stellen (siehe Fupa). Nach 3 Niederlagen in Folge, gegen die Spitzenteams Velden, Simbach und Vilsbiburg, konnte der TV zuletzt einen wichtigen Sieg gegen Gangkofen einfahren, und dürfte mit ein wenig mehr Selbstvertrauen in unsere Heimatstadt reisen. Beste Torschützen waren bisher Bartozs Konarski (11) und Dusan Ostojic (8). Fazit: Geiselhöring hatte Pech mit Verletzungen, die Mannschaft fand nur selten an ihre Leistungsgrenze heran, auch das Thema Teamgeist und Disziplin (3 roten Karten) sind wohl ein Problem. Fakt bleibt: neben Seebach und Velden ist Geiselhöring die personell bestbesetzte Mannschaft der Liga, und kann an jedem Spieltag jeden Gegner schlagen.

 

Zur Lage der Nation:

An der grundsätzlichen Thematik hat sich wenig geändert: Wir waren in jedem Spiel absolut konkurrenzfähig, wir haben zwar einige Punkte verschenkt und es in engen Spiel verpasst, unsere klaren Torchancen zu nutzen (Niederaichbach, Velden, Plattling, Vilsbiburg), aber mit Platz 3 kann man wirklich vollauf zufrieden sein. Mit Geiselhöring kommt ein brandgefährlicher Gegner an den Rennweg. Stichwort: "angeschlagener Boxer". Die GrünRoten werden alles in die Waagschale werfen müssen, um dieses wichtige Heimspiel zu gewinnen. Wir hoffen, dass am Samstag viele Zuschauer den Weg ins Stadion am Rennweg finden. Wer sich an das letzte Heimspiel gegen Geiselhöring (3:2 Last-Minute Sieg mit 10 Mann im Herbst 2012) erinnert, dem wird die Entscheidung nicht schwerfallen.

Und: die Gimmicks haben alle 5 Partien gegen Geiselhöring seit 2010 gewonnen! In diesem Sinne

 

Forza ATSV !

 

Die Redaktion

 

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Torloses Remis in Niederaichbach

von Florian Lausser

Torloses Remis in Niederaichbach

Der goldene Herbst zeigte sich an diesem Sonntag von seiner schönsten Seite. Nur die Spielfläche der SpVgg Niederaichbach präsentierte sich als seifig rutschiges Geläuf. Die 180 anwesenden Zuschauer sollten zwar ein torloses, aber unterhaltsames Fußballspiel zu sehen bekommen. Coach Wettberg musste zunächst die Verletzungsbotschaft seines Stammtorhüters verkraften. Andy Busch musste durch Fabian Gruner ersetzt werden. Lukas Schinn durfte wieder von Beginn an auflaufen – Musti Lafci nahm zunächst auf der Bank platz.

Nach erstem Abtasten kam Kelheim in der 6. Minute nach einer Freistoßflanke zum ersten Torschuss. Patrick Rauner nahm direkt ab, schoss aber knapp über das Tor. Kurze Zeit darauf Kopfballverlängerung von Dominik Berkmüller auf Tobi Schlauderer, aber Torwart Vesely pariert Tobi's Schuss. Niederaichbach kam in der 22. Minute zu ihrer ersten Gelegenheit, diese jedoch eher als Zufallsprodukt, als eine geschlagene Ecke direkt auf den Querbalken aufsetzte. Nur zwei Minuten später wieder der ATSV durch Lukas Schinn, aber Teufelskerl Vesely wieder auf dem Posten. Der folgende Nachschuss von Tobi Schlauderer ging über den Kasten. Die SpVgg nur gefährlich bei ruhenden Bällen. In der 30. Minute setzte Niederaichbach einen Freistoß direkt an den Pfosten, Fabi Gruner im Kasten der „Gimmicks“ wäre aber rettend zur Stelle gewesen. In der 35. Minute hatte N'aichbach wieder nach Standard (nicht nachvollziehbare Freistoßentscheidung durch Assistent Werner Karl) eine Chance, doch Dominik Berkmüller klärt den Schuss mit dem Kopf ins Toraus.

Torlos ging es in die Halbzeit. Kelheim mit etwas mehr Chancen und Spielanteilen, doch das letzte „Druckerl“ zur Führung fehlte.

Ohne Spielerwechsel ging es in die zweiten 45 Minuten. Niederaichbach hatte nun mehr vom Spiel und spielte sich gute Chancen heraus. In der 58. und 62. Minute hatte Stürmer Wischinski zweimal die Gelegenheit, seine Farben in Führung zu bringen, doch einmal klärte Fabian Gruner seinen Seitfallzieher, zum anderen hebte Wischinski das Spielgerät nur knapp über Gruner und Querlatte. Die letzten 20 Minuten gehörten aber wieder den GrünRoten. Trainer Wettberg brachte Mustafa Lafci für Mergim Dumani und Tobi Bugl für Dominik Berkmüller ins Spiel. Viel lief über die rechte Seite, auf der der gut aufgelegte Florian Schinn spielte und einige gute Flankenbälle schlug. In der 75. kam auch Kelheim nach wiederholtem Foulspiel an Tobi Schlauderer zum Freistoß. Lukas Schinn zirkelte das Leder über die Mauer ins kurze Eck, doch wieder klärte Vesely überragend. Kurz darauf Pass von Flo Schinn auf seinen Bruder in den 16er, aber auch hier konnte Vesely entscheidend den Schuss von Lukas zur Ecke abfälschen. Zum Schluss der Partie sorgte nochmals Assistent Werner Karl für einen Lacher und Kopfschütteln, als er eine Abseitsstellung der Kelheimer sah. Es fehlten hier aber ungelogen 5 Meter !!

Niederaichbach wurde nach der Begegnung mit großem Applaus der heimischen Fans bedacht, da sie sich kämpferisch gut ihrem Publikum präsentierten. Die GrünRoten können ebenfalls gut mit dem Punkt leben, auch wenn wir, vor allem in der ersten Hälfte, das eine oder andere Tor hätten machen müssen. Torwart Markus Vesely rettete mehrmals seinem Team das Remis. Als nach Spielschluss die anderen Ergebnisse der Liga bekannt wurden, ärgerte man sich aber trotzdem ein wenig, denn auch die Konkurrenten um Platz 2 (TSV Seebach – TSV Velden 1:1 und Mariaposching – Simbach 1:1) kamen nicht über ein Unentschieden hinaus.

Nächste Woche kommt mit Geiselhöring eine gefährliche Mannschaft ins Stadion am Rennweg. Zwar steht die Truppe vom Gäuboden nur auf Platz 9 und auch das Hinspiel gewannen die Kelheimer deutlich mit 3:0, doch die Qualität in ihren Reihen ist groß. Nähere Informationen folgen wieder wie gewohnt unter der Woche im Vorbericht.

Bis dahin

FORZA ATSV

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Vorbericht Niederaichbach - ATSV

von Florian Lausser

Liebe Fußballfreundinnen und Fußballfreunde !

"Hau app in de Eiffel. Du määs minge Verein kapott. Du häss he nix mie zu sare, du Wichser" (Fortuna Köln Präsident Jean "Schäng" Löring zu Trainer Toni Schumacher in der Halbzeit des Zweitligaspiels Fortuna Köln gegen Waldhof Mannheim)

Mit einem souveränen 5:1 Heimsieg gegen Eggenfelden gelang den ATSV Fußballern ein überaus gelungener Start in die Rückrunde. Der ATSV steht nunmehr mit 32 Punkten aus 16 Spielen auf dem 3. Platz der Bezirksliga West. Am nächsten Sonntag gastiert GrünRot bei der SpVgg Niederaichbach (Anstoß 14:00 Uhr). Personell setzt Trainer Wettberg weiterhin auf die bewährten Kräfte. Interessant wird, ob der Coach auch auswärts mit 2 Stürmern (Berkmüller und Lafci) plant. Tobi Bugl dürfte nach Krankheit zurückkommen und auch Patrick Rauner steht wieder zur Verfügung.

Zum Gegner:
Niederaichbach legte einen fulminanten Saisonstart hin, bis zum 13. Spieltag war man konstant unter den Top 5 der Liga. Derzeit belegt "Oabe" den sechsten Tabellenplatz. 8 Siege, 3 Unentschieden, 5 Niederlagen - bei einem ausgeglichenen Torverhältnis von 20:20. Zuletzt gab es einen knappen Auswärtssieg in Gangkofen (0:1). Ein wichtiger Erfolg, denn gegen die Topteams Simbach, Vilsbiburg und Velden hatte es zuvor 3 Schlappen in Folge gehagelt. Die Mannschaft von Trainer Freidhofer ist somit in der richtigen Spur, das selbst gesteckte Saisonziel "einstelliger Tabellenplatz" zu erreichen. Beste Torschützen waren bisher Top-Torjäger Florian Wischinski (10 Tore, oder 50% aller Kisten !!!) und Christian Spengler (4). Das Hinspiel gewann der ATSV denkbar knapp mit 1:0 (Eigentor nach einer Freistoßflanke) in einem sehr ausgeglichenem Spiel. Niederaichbach hat mit Markus Vesely den wohl besten Torwart der Liga zwischen den Pfosten.

Zur Lage der Nation:

Die Gimmicks sind auf Platz 3 der Bezirksliga, 3 Siege in Folge, aber von Euphorie ist nichts zu spüren. Mit 80 Zuschauern im Heimspiel gegen Eggenfelden gab es einen absoluten Minusrekord am Rennweg. Ok, das Wetter war eine Katastrophe und die Anstoßzeit musste zwecks Flutlicht kurzfristig um eine Stunde nach vorne verlegt werden. Generell kann man kritisieren, dass der Spieltermin "Samstag 18:00 Uhr" im Herbst relativ wenig Sinn macht. Trotzdem: 80 Zuschauer im Heimspiel kann nicht unser Anspruch sein. Unsere Jungs haben bisher eine tolle Saison gespielt und haben einfach eine bessere Kulisse verdient. Am Sonntag wird wieder nachmittags (14:00 Uhr) gespielt, die Reserve hat schon Winterpause, die Fahrt nach Niederaichbach ist kurz (40min), und nach dem stillen Feiertag am Samstag hat bestimmt jeder genug Zeit mit der Familie oder auf dem Kanapee verbracht: Machen wir das Auswärtsspiel zum Heimspiel !

Forza ATSV !

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