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ATSV gewinnt gegen den ETSV 09 und hält Anschluss an die Tabellenspitze

von Florian Lausser

Mit einem 3:0 Heimsieg vor rund 150 Zuschauern zeigte die Wettberg-Elf, was in ihr steckt. In einem unterhaltsamen Spiel mit unglaublich viel Laufarbeit auf beiden Seiten – und das über die komplette Spielzeit über – besiegte man einen starken ETSV aus Landshut. Erstmals seit langer Zeit konnte Patrick Rauner wieder von Anfang an spielen. Neuzugang Mergim Dumani rückte für Lukas Schinn in die Startelf.

 

Es entwickelte sich mit Anpfiff des souveränen Schiedsrichters Stephan Bielmeier (Böbrach) ein Spiel mit hohem Tempo. Die Eisenbahner aus Landshut versuchten in den Anfangsminuten für ein frühes Tor zu sorgen, doch Kelheims Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft zerstörte dieses Vorhaben. In der 4. Spielminute dann der erste Vorstoß von den „Gimmicks“. Tobias Bugl flankt nach Innen, Schuss von Tobi Gerst, Torwart Fabio Hartinger kann abwehren, Nachschuss Florian Schinn, knapp am Kasten vorbei. Weiterhin rasante Spielzüge von beiden Teams. Landshut's Außenverteidiger Armon Ljevo stieß mehrmals schnell mit nach Vorne und brachte unsere Defensive in Bedrängnis. In der 26. Minute dann die größte Chance der ersten Hälfte. Tobias Schlauderer lässt mit einer Körpertäuschung seinen Gegenspieler ins Leere laufen, passt steil auf Mustafa Lafci, der links am Torwart vorbei geht, etwas abgedrängt wird und mit seinem Schuss nur den Außenpfosten traf. Ein toller Spielzug der GrünRoten, doch leider Pech im Abschluss.

 

Mit 0:0 ging es also zur Halbzeit in die Kabinen. Wenn man sich so am Platz bei den Zuschauern umhörte, waren viele der Meinung, dass diejenige Mannschaft, die dieses Tempo am längsten durchhält, auch als Sieger vom Platz gehen wird.

 

Und sie sollten Recht behalten. Aus einer Standardsituation (Eckball) erzielten die Kelheimer in der 50. Minute den Führungstreffer. Tobi Bugl trat die Ecke bis an den langen Pfosten, Mergim Dumani steigt höher als sein Aufpasser und köpft den Ball genau in den Winkel. Gleich darauf die nächste Großchance. Tobi Bugl wieder als glänzender Vorbereiter mit Pass auf Tobi Schlauderer, der plötzlich allein vor Torwart Hartinger auftaucht, aber seinen Schuss am rechten Pfosten vorbei setzt. Und weiter ging's im Minuten-Takt. In der 55. Minute schnappte sich Tobi Gerst das Leder, lässt 2 Mann aussteigen, zieht aus gut 20 Metern ab, doch das Raunen am Spielfeldrand ließ erahnen, wie knapp die Kugel am linken Pfosten vorbei segelte. Dann in der 58. Minute Pass von Mergim Dumani auf Flo Schinn, doch Keeper Hartinger ist zur Stelle und pariert. Mergim zog sich bei seinem Sprint eine Verkrampfung der Beinmuskulatur zu, sodass Coach Wettberg ihn durch Lukas Schinn ersetzte. Auch Olli Patton kam in der 68. Minute für den glänzend kämpfenden Musti Lafci ins Spiel. In der 75. Spielminute sorgte dann Flo Schinn für das 2:0. Steilpass auf der rechten Seite zu Flo Schinn, der in die Mitte flankt, Torschuss von Oliver Patton, scheitert am Keeper, doch der abgefälschten Nachschuss durch Schinn saß. Dann eine Schrecksekunde für GrünRot. Klares Foulspiel von Patrick Rauner im eigenen Strafraum und Schiedsrichter Bielmeier zeigt unumstritten auf den Elfmeterpunkt. Oleg Kirpitschjow trat gegen Torwart Busch an, schießt , Andi „Bushido“ Busch ahnt die Ecke und hält glänzend. Nur kurze Zeit später dann die Entscheidung. Lukas Schinn spielt einen Doppelpass mit Tobi Schlauderer, kommt frei zum Abschluss und erzielt so das 3:0.

 

Landshut präsentierte sich über die kompletten 90 Minuten als die erwartet spiel- und laufstarke Truppe. Wie schon im Vorbericht geschildert, traf man auf eine gute Mannschaft, deren Tabellenplatz nicht die eigentliche Stärke bzw. Möglichkeiten widerspiegelt.

 

Die GrünRoten zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Es wurde mit- und füreinander gekämpft, gefightet und gelaufen. Karsten Wettberg war nach Spielschluss erkennbar zufrieden, auch wenn er während dem Spiel sein in sich steckendes Feuer zeigte und schon mal die eine oder andere Trinkflasche auf den Boden pfefferte, wenn die Jungs mal etwas fahrlässig mit ihren Torchancen umgingen. Er sprach ebenfalls von einer guten Leistung aller Akteure und bereitete seine Burschen im selben Atemzug schon auf das kommende Derby am Dienstag in Abensberg vor.

 

Am Dienstag also das Gillamoos-Derby in Abensberg. Die Vorfreude ist auf beiden Seiten groß, denn es ist zu erwarten, dass das Stadion in Abensberg gut gefüllt ist und bestimmt eine tolle Atmosphäre herrschen wird. Mit dem TSV erwartet uns jedoch eine ganz andere Mannschaft, als der ETSV 09 Landshut. Dominik Berkmüller wird wieder pünktlich zum Derby dabei sein, sodass Coach Wettberg wieder eine gute Alternative mehr hat und fast aus dem Vollen schöpfen kann.

 

FORZA ATSV

 

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