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ATSV müht sich zum Unentschieden und wird Herbstmeister

von Florian Lausser

Nachbericht zum letzten Vorrundenspiel gegen den TSV Ergoldsbach

Zum letzten Vorrundenspiel der Kreisliga Landshut empfingen wir mit dem TSV Ergoldsbach den Tabellen 8. im heimischen Stadion am Rennweg.
Trotz der schwer zu verdauenden Ausfälle um Tobi Schlauderer, Patrick Rauner und Matthias Schlauderer ging man davon aus, dass man trotzdem als Tabellenführer mit stolz geschwellter Brust und viel Selbstvertrauen aus den zuletzt gewonnen Spielen auf den Platz geht.

In der Anfangsphase der Partie war davon aber nichts zu sehen. Ergoldsbach kam wesentlich besser ins Spiel, stand sattelfest und erspielte sich von Beginn an mehr Torchancen als der Hausherr. Grund dafür war, dass die Mannen um Trainer Karsten Wettberg viel zu weit vom Gegner standen und Probleme mit der Zuordnung hatten.

Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass der TSV Ergoldsbach schon in der 16. Minute zur ersten Großchance kam, als ein Schuss von Martin Sedlmaier nur knapp über das Gehäuse flog. In der 28. folgte dann schon die Nächste. Flanke von der rechten Seite auf den langen Pfosten und Philip Kleinevoß mit Flugkopfball. Keine Minute später erneut der TSV, diesmal über den linken Flügel, als ein Ergoldsbacher schön die Abwehr überläuft, in den Strafraum eindringt und auf Matthias Schindlbeck ablegt, dessen Schuss nur knapp am Tor vorbeirauscht. Man konnte (besser gesagt musste) als ATSV`ler zufrieden sein, dass es immer noch 0:0 stand. Nach einem kurzen Aufbäumen und der ersten Torchance der “Gimmicks” in der 33. Minute durch Lukas Schinn hoffte man, dass die Kelheimer endlich den Zugang zum Spiel finden würden. Doch leider kam es anders. Das überfällige 0:1 für den Gast aus Ergoldsbach war in der 35.Minute die logische Folge einer komplett verschlafenen ersten Halbzeit der Kelheimer. Ecke für Ergoldsbach lang geschlagen auf den lauernden Fabian Stoller, der den Ball unbedrängt mit der Brust annehmen kann und das Leder per Dropkick unhaltbar für Towart Andi Busch ins Tor hämmert. Bis zum Halbzeitpfiff kam es, bis auf einen Fernschuss von Berkmüller welcher gut einen Meter am Tor vorbei ging, zu keinen weiteren Aktionen mehr.

Trainer Karsten Wettberg ging sichtlich angefressen mit seinen Mannen in die Kabine. Als Reaktion auf diese Vorstellung seiner Grün-Roten wechselte er zum Beginn der zweiten Halbzeit gleich dreimal. Patton, Singin und Yigit sollten den erhofften Schwung ins Kelheimer Spiel bringen.

Doch auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten kam zunächst Ergoldsbach besser aus der Kabine. In Minute 49 war es wiederum Philip Kleinevoß, der diesesmal mit seinem Kopfstoß am Lattenkreuz scheiterte. Torwart Andreas Busch wäre zum zweitenmal geschlagen gewesen.

Womöglich war diese Großchance des TSV der endgültige Weckruf für die Kelheimer, denn fortan sollte nur noch der ATSV spielen. Dominik Berkmüller`s Freistoß aus gut 22 Metern knallte in der 54. Minute an die Querlatte ; Florian Schinn sollte nach Zuspiel von Tobi Bugl kurz darauf zu einer weiteren Torgelegenheit kommen ; mehr und mehr kam der ATSV über die Flügel zum Zug und erarbeitete sich ein um die andere Chance. Man spürte, dass die Grün-Roten den Ausgleich erzwingen wollten und drückten den TSV komplett in deren eigene Hälfte. Es sollte noch bis zur 82. Minute dauern, ehe der erlösende, aber auch dem Spielverlauf gerechte Ausgleichstreffer der Kelheimer gelang. Alex Sommer spielt auf den rechten Flügel zu Florian Brehler, der sich gut gegen seinen Gegenspieler durchsetzt, flach in die Mitte passt und mit Oliver Patton den Abnehmer findet, der den Ball unbedrängt und etwas übermütig mit der Hacke einschiebt. Da blieb einem als Zuschauer kurz das Herz stehen.

Dem TSV muss man großen Respekt zollen, wie sie vor allem in der ersten Halbzeit hier auftraten. Eine tolle Teamleistung !
Letztendlich muss man aus Grün-Roter Sicht zufrieden sein, diesen Punkt mitgenommen zu haben, welcher uns nun nach Abschluß der Vorrunde zum “Herbstmeister” macht. Insofern liegen wir also absolut im Soll und darüber sollten wir uns auch freuen. Gleichwohl muss man klar zugeben, dass man in diesem Spiel das Fehlen von Tobi Schlauderer stark merkte. Trotzdem darf das kein Grund sein, die erste Halbzeit so dermaßen im Kollektiv zu verpennen. Umso lobenswerter die bewiesene Moral im zweiten Durchgang.

Nächste Woche also das erste Rückspiel der Saison gegen den SV Ihrlerstein. Jeder weiß, wie deutlich wir auf der “Brand” zum Saisonauftakt gewonnen haben. Dementsprechend werden die Jungs vom SVI alles daran setzen, die 7-1 Schlappe wieder zurecht zu rücken. Für Spannung ist also wieder einmal gesorgt im Stadion am Rennweg, wenn kommenden Sonntag um 14:00 Uhr der Pfiff des Schiedsrichters ertönt.

Die Redaktion

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