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Nachbericht ATSV Kelheim - FC Tegernheim

von Florian Lausser

Satz mit X – wieder nix.

 

Die Schinn-Elf kann auch im 6ten Landesligaspiel keine Punkte einfahren, jedoch sah man weit aus bessere und stabilere GrünRoten auf dem Platz, also noch in den letzten Begegnungen. Die glücklichere Mannschaft in der ausgeglichenen Partie war der FC Tegernheim, der mit 3:1 als Sieger vom Platz ging.

 

Kelheim musste ohne Tobi Schlauderer, Tobi Gerst (Rot-Sperre), Dominik Schandri, Mustafa Lafci, Andi Busch, Tobi Ziegler und Olli Patton ins Rennen gehen.

 

Erneut lief der ATSV einer frühen Führung hinterher. Kaum eine Minute war gespielt, als Martin Pietzonka mit einem hohen Ball über die noch unsortierte Kelheimer Abwehr angespielt wird und aus 16 Metern verwandelt. Geht die Gaudi schon wieder los, so dachten alle Sympathisanten des ATSV. Beide Mannschaften taten sich in der ersten Hälfte schwer, vernünftige Angriffe zu starten. Tegernheim hatte in der 22. Minute durch Steffen Piesch eine Torchance, als dieser nach Flanke von der rechten Seite per Flugkopfball über das Tor köpfte. Kelheim hatte erst in der 40. Minute ihre erste gute Gelegenheit durch Alex Rott, dessen scharfer Schuss von Torwart Sebastian Maier nur abgeklatscht werden konnte und Flo Schinn im Nachsetzen nicht mehr zum Abstauber kam.

 

Nach der Halbzeit kam zunächst Tegernheim etwas besser zurück ins Spiel. In der 51. Minute knallte Sven Hofmannn einen Freistoß aus halblinker Position an die Latte. Dies war wie ein Weckruf für die Mannen des ATSV. Fortan drückten die „Gimmicks“ den FC immer weiter in deren Hälfte. In der 58. Minute dann der umjubelte Ausgleichstreffer. Flo Schinn passte nach Rechts zu Matthias Schlauderer, der in der Situation viel Platz hatte, den Ball in die Mitte zog, Tom Sommer sprintet dazwischen und schnappt sich die Kugel, läuft auf den Kasten des FC zu und verwandelt flach in die Maschen. Zwei Minuten später große Aufregung um ein nicht geahndetes Handspiel im Strafraum. Florian Schinn zieht an seinen Gegenspieler Ludwig vorbei, welcher mit eindeutiger Handbewegung im 16er den halbhohen Ball berührt und die Richtung damit verändert. Allen „Hand“-Schreien zum Trotz ließ Schiedsrichter Pollinger weiterspielen und verwehrte den fälligen Strafstoß. Kelheim unbeirrt weiter am Drücker. In der 78. Minute die nächste Großchance für den ATSV. Erdi Yasasin mit einem starken Ball per Scherenschlag im Mittelfeld auf den gestarteten Alex Rott, der vorbei am Gegenspieler in den Strafraum zieht und mit seinem Schuss nur an Torwart Maier scheiterte. Die daraus folgende Ecke wurde zum zweiten Aufreger in und außerhalb des Platzes. Brandgefährlicher Eckball durch Flo Fischer, Tegernheim kann zunächst auf die andere Seite klären – zweite Chance wieder Flanke in die Mitte, Alex Rott kommt zum Kopfball und verwandelt zur Führung für Kelheim...dachten alle, bis auf den Unparteiischen. Was auch immer er gesehen haben will, er erkannte die Bude zum Entsetzen aller nicht an. Die zweite Entscheidung zu unseren Ungunsten. Was dann geschah, ist genau das, was den Spielverlauf der zweiten Hälfte auf den Kopf stellt und eben so kommen musste, wenn man gefühlt die ganze Welt gegen sich hat. Tegernheim erhält eine Minute später einen Freistoß zugesprochen, den Michael Fischer direkt verwandelt. Kelheim gab aber nicht auf. Nochmals versuchten sie alles, um wenigstens einen verdienten Punkt mitzunehmen. In der 84. Minute hatte Alexander Sommer per Kopf aus 10 Metern alles richtig gemacht, doch Sebastian Maier klärt mit einer starken Parade den platzierten Ball. In der Nachspielzeit machten die Mannen von Trainer Jürgen Press den Deckel drauf. Flo Schinn mit einem Querpass im Mittelfeld, der nicht zum Mann ankam, Konter über die rechte Seite, Flanke nach Innen zu Ibrahim Hezer, der wuchtig in die Maschen einschießt.

 

Nun steht man also nach dem Spiel weiterhin mit leeren Händen da – auch etwas Frust ob der aus unserer Sicht spielentscheidenden Szenen (verwehrter Elfer und Tor) machte sich nach Abpfiff breit. Trotzdem muss man die Entwicklung positiv sehen. Moral und Einsatz stimmte von allen. Einige Fehler der vorangegangenen Spiele wurden abgestellt. Man sah in der zweiten Halbzeit einen viel mutigeren ATSV, der Torchancen kreierte, stabil in der Abwehr stand, Zweikämpfe körperbetont annahm und bei Weitem nicht das Kanonenfutter der letzten Wochen war. Aber man spielte gegen eine verunsicherte und bis dato ebenfalls punktlose Mannschaft.

 

Wir werden und müssen weiter arbeiten, trainieren und auch das Glück erzwingen. Dann klappt das auch mit den ersten Punkten. Wir starten den nächsten Versuch am kommenden Samstag um 15 Uhr in Hauzenberg.

 

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