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Nachbericht ATSV - SV Etzenricht

von Florian Lausser

Erneute Niederlage am Rennweg.

 

Der ATSV Kelheim konnte dem SV Etzenricht lange Paroli bieten. Nach einem Platzverweis und individuellen Fehlern zum Ende der Partie ermöglichte man dem Gegner, das Ergebnis auf 1:4 zu schrauben.

 

Kelheim hatte personell auf Lukas Schinn, Christian Siller und Mustafa Lafci verzichten müssen. Beim Aufwärmen merkte auch Florian Schinn seine alte Verletzung wieder, sodass er sich nur für den Notfall auf die Auswechselbank setzte.

 

Das Spielgeschehen in der Anfangsviertelstunde war ausgeglichen. Kelheim stand in der Abwehr wie in der Vorwoche kompakt und verteidigte gut. In der 16. Minute dann ein unnötiges Foul im zentralen Mittelfeld und Freistoß für Etzenricht. Marco Lorenz legte sich in 25 Meter Torentfernung den Ball zu recht und verwandelt mit einem wuchtigen Schuss in den Winkel. Kelheim versuchte, noch vor der Halbzeit den Ausgleichstreffer zu erzielen. Die größte Chance dazu hatte Tobi Ziegler, nachdem er einen Pass von Erdi Yasasin hervorragend annahm und auf das Tor zuging, aus kurzer Distanz jedoch rechts am Pfosten vorbeischoss. Das wär's gewesen. So aber ging man mit 0:1 Rückstand in die Halbzeitpause.

 

Zur zweiten Hälfte wurde Oliver Patton für Tobi Ziegler ins Spiel gebracht. Etzenricht kam besser aus den Kabinen und hatte gleich zwei gute Möglichkeiten. Einmal lenkte Torwart Andi Busch einen scharfen Schuss aus 30 Metern an den Querbalken (47.Min) und in der 58.Min vergab Kapitän Stephan Herrmann aus aussichtsreicher Position. Kelheims Angriffsbemühungen waren wieder zu harmlos. Ein Fernschuss von Alex Rott in der 62.Min war die Nennenswerteste Aktion, doch der Schuss ging über das Tor. Trotzdem muss man der Mannschaft bescheinigen, den Tabellendritten der Liga relativ gut im Griff gehabt zu haben. Bis zur 77. Minute... Nachdem sich Alex Sommer den Ball von Martin Pasieka unnötigerweise abluchsen ließ, konnte dieser alleine aufs Kelheimer Tor zugehen, verwandelte zum 0:2 und sagte Danke fürs Geschenk. Nur 5 Minuten später die nächste vorgezogene Weihnachtsbescherung. Oliver Patton's Rückpass auf Keeper Busch zu kurz und ungenau gespielt, Pasieka erkannte die Situation und setzte nach, Busch und Pasieka sprinten gleichzeitig zum Ball und Busch trifft mit seiner Grätsche nicht nur die Kugel, sondern auch Pasieka. Folglich gab es Elfmeter für den SVE und (nach der unsinnigsten Fußballregel der Welt) Rot für Busch. Flo Fischer ging für Ersatzkeeper Gebhart vom Platz. Kapitän Stephan Herrmann verwandelte den Elfer mit einem platzierten Schuss und erhöhte somit auf 0:3. Es ist zum Haareraufen, zumal man in der 86.Min nach einem schön vorgetragenen Angriff über Patton auf der linken Seite durch Alex Rott das 1:3 erzielen konnte. Hätte man nicht Christkindl gespielt, könnte man sich nun über den Ausgleichstreffer freuen. So aber hatte selbst der Treffer in Unterzahl nur kurze Zeit Bestand, denn Herrmann stellte kurz vor Ende der Partie den alten Abstand wieder her. Dass man mit einem Mann weniger auf dem Feld nicht mehr geordnet stand, war nicht verwunderlich.

 

Trainer Bernd Schinn war nach dem Spiel sichtlich sprachlos. Was soll man auch jedes mal anderes sagen, als dass man eigentlich nicht so sehr viel schlechter spielt als der Gegner und trotzdem meist die Hucke voll bekommt, weil individuelle Fehler nicht vermieden werden. „Wir waren wieder einmal gleichwertig, fangen uns einen Sonntagsschuss und machen selbst unsere Großchancen nicht. So gehst du wieder einmal mit Rückstand in die Halbzeit. Dass man dann in der zweiten Halbzeit den Gegner auch noch reich beschenkt und sich selbst mit der Roten Karte unnötig schwächt, ist für uns typisch, weil wir anscheinend Woche für Woche nicht aus unseren Fehlern lernen wollen“.

 

Die Ergebnisse auf den anderen Plätzen rauben mehr und mehr die Hoffnungen auf den Ligaverbleib. Schierling konnte in Hutthurm 3 wichtige Punkte sammeln. Tegernheim eroberte sich in Kötzting einen Punkt. Somit trennen uns schon 8 Punkte auf einen Relegationsplatz...und nächste Woche hat man es mit der DJK Ammerthal zu tun, die uns schon zu Hause mit 8:0 überrannten.

 

Trotzdem möchten wir diesen Nachbericht, passend zum aktuellen Weltgeschehen, mit einem Zitat von Italiens Trainerlegende Arrigo Sacchi beenden: Fußball ist das Wichtigste aller unwichtigen Dinge im Leben !

 

In diesem Sinne – Köpfe hoch Jungs ! Immer weiter machen !

 

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