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Nachbericht SV Fortuna Regensburg - ATSV 1871 Kelheim

von Florian Lausser

Erneute Niederlage für den ATSV !

 

Kelheim kehrt mit leeren Händen aus Regensburg zurück. Mit 3:1 unterliegen die „Gimmicks“ der Fortuna aus Regensburg. Die Schinn-Elf veränderte sich gegenüber der Vorwoche auf der Torwartposition, da Stammtorwart Busch seine Verletzung auskuriert hat. Weiterhin mussten die Grün-Roten auf den grippegeschwächten Lukas Schinn verzichten.

 

Die Partie begann rasant. Schon nach drei Minuten entschied der Unparteiische nach einem klaren Foul an Florian Fischer auf Elfmeter für Kelheim. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte souverän zur frühen Führung für den ATSV.

Die Freude über den Treffer währte auf Kelheims Seite jedoch nur kurz, denn die Fortuna antwortete prompt und glich nur eine Minute später zum 1:1 aus. Freistoß auf der rechten Außenbahn scharf in den Strafraum getreten, Laszlo Szücs steigt am höchsten und nickt ins lange Eck ein. Torwart Busch war noch mit den Fingerspitzen am Ball, doch zur Abwehr war die Kugel schlicht zu wuchtig. Fortan entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel auf dem nassen und tiefen Geläuf. Beide Mannschaften nahmen die Zweikämpfe an, Kelheim stand relativ gut in der Abwehr, konnte aber nach Vorne keinen vernünftigen Spielaufbau betreiben. Die Regensburger störten früh den Ballführenden, eroberten sich das Spielgerät im Zweikampf schnell zurück oder zwangen den ATSV zu langen Befreiungsschlägen. Mehr und mehr gewann die Heimmannschaft die Oberhand, kombinierte gefällig und erspielten sich zur Mitte der ersten Halbzeit eine Großchance. Kamil Hein wird steil geschickt, kommt vor Verteidiger Alex Sommer zum Abschluss und „chipt“ das Leder über den heraus eilenden Busch. Nur knapp trullerte die Kugel am Pfosten vorbei. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Florian Schinn eine gute Möglichkeit, den ATSV in Führung zu bringen, aber die Abwehr der Fortunen klärte den Schuss zur Ecke.

 

Zur zweiten Spielhälfte erschienen beide Mannschaften ohne Wechsel auf dem schon stark in Mitleidenschaft gezogenen Rasen. Die Fortuna erwischte den besseren Start. In der 49. Minute kam Martin Peter auf der linken Außenbahn am Gegenspieler vorbei und passte flach in den Strafraum auf Nizar Klica, der die Vorlage gekonnt annahm und eiskalt an Busch vorbei ins lange Eck einschoss. Voraus ging ein vermeidbarer Ballverlust der Grün-Roten im Mittelfeld. Der SVF wollte sofort nachlegen. Mit einem Distanzschuss aus 25 Metern verzog Nizar Klica in der 54. Minute jedoch knapp. Kelheim konnte sich spielerisch nur selten aus der eigenen Hälfte befreien, doch wenn, dann wurde es gefährlich. So auch in der 65. Minute, als Florian Schinn von Tom Sommer steil geschickt wurde, nicht in den Strafraum zog sondern die Kugel vorm 16er auf seinen stärkeren rechten Fuß legte und schoss, aber vom Verteidiger im letzten Moment geblockt wurde. Im Nachschuss hätte Mustafa Lafci noch weiter auf das Tor zugehen können, entschloss sich aber ebenfalls für den frühen Abschluss, der jedoch zu schwach und ungenau am Kasten vorbei ging. Fortuna Trainer Zeiml nahm in der 70. Minute Mohamed Jebali aus dem Spiel. Jebali war bereits in der 2. Spielminute mit Gelb verwarnt (die Elfmetersituation), konnte in der Folge aber mehrmals auf Flo Fischer eintreten und aggressiv Brust an Brust schubsen, ohne weitere Folgen des Schiedsrichters befürchten zu müssen. Hier wäre schon längst der Platzverweis fällig gewesen. In der 72. Minute dann der absolute Aufreger bei den zahlreich mitgereisten Fans des ATSV. Kamil Hein wird von Alex Sommer gefoult, rappelt sich sofort auf und boxt mit beiden Händen gegen die Schienbeine des Kelheimers. Eine klares Nachschlagen bzw. Tätlichkeit, was konsequenterweise und ausschließlich mit einer Roten Karte geahndet werden hätte müssen. Doch Schiedsrichter Felix Brandstätter beließ es bei einer Gelbverwarnung. Eine nicht nachvollziehbare Entscheidung, zumal seine sonstige Spielleitung äußerst penibel war und für teilweise Nichts der Gelbe Karton gezückt oder Freistöße gepfiffen wurden. Als man trotzdem immer noch die berechtigte Hoffnung hatte, hier wenigstens einen Punkt mitzunehmen, setzte Laszlo Szücs der Träumerei ein Ende. Nachdem zuerst Christian Bauer mit einem Fernschuss Torwart Busch prüfte, war Szücs bei der darauf folgenden Ecke wieder mit dem Kopf zur Stelle und sorgte mit dieser einstudierten Variante für das Endergebnis. In der 85. Minute schickte Schiri Brandstätter Fortuna's Kamil Hein endlich unter die Dusche (nur Gelb-Rot), zumal dieser wieder handgreiflich wurde. Wohl jeder andere Spielleiter hätte Hein auch in dieser Situation mit Glatt-Rot vom Platz geschickt. Kelheim hatte in der Folge noch die Möglichkeit, das Ergebnis etwas zu verschönern, aber auch bei der letzten Großchance für den ATSV (89.Minute) zeigte sich die Abschlussschwäche der „Gimmicks“. Schnell und kurz ausgeführte Ecke, Torwart Heep wehrt Tom Sommer`s wuchtigen Schuss ab, Christoph Chrubasik kommt im Nachsetzen zum Kopfball, setzt die Kugel aber aus kurzer Distanz zu ungenau am Tor vorbei.

 

Unterm Strich muss man von einem verdienten Sieg der Fortuna sprechen, weil sie letztlich ihre Chancen eiskalt nutzten. Ob den Kelheimern in Überzahl der 2:2 Ausgleich gelungen wäre, ist reine Spekulation – natürlich müssen wir zuallererst unsere eigenen Fehler suchen und abstellen. Gleichwohl muss es aber erlaubt sein zu fragen, warum man des Öfteren, wenn man schon im Tabellenkeller rumkrebst, mit nicht nachvollziehbaren Entscheidungen zu unseren Ungunsten leben muss.

 

Es wird immer schwerer für uns, die Relegationsplätze in Sichtweite zu behalten, denn Schierling gewann ihr Heimspiel gegen Gebenbach mit 3:0 und zog so mit 5 Punkten Vorsprung davon. Eigentlich muss man von 6 Punkten sprechen, da wir im direkten Verhältnis und einer Hinspielbürde von 5:0 leben müssen. Auch die SpVgg Lam holte in Hauzenberg einen Punkt. Aber, wir geben nicht auf. Wir versuchen, uns im Training weiter zu verbessern, um landesligatauglich zu werden.

 

Vorbericht zum Heimspiel am Samstag (14:00 Uhr) gegen Kareth-Lappersdorf folgt wieder gegen Mittwoch.

 

Forza ATSV !

 

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