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Vorbericht ATSV 1871 Kelheim - TSV Bad Abbach

von Mirwald Matthias

Liebe Fußballfreunde !

 

"Baseball is 90% mental and the other half is physical " (Baseball Legend Yogi Berra)

 

Nach der Katastrophenleistung letzte Woche im Heimspiel gegen Kareth, treten die ATSV Kicker am Samstag erneut zu Hause an:

Um 14:00 Uhr gastiert der TSV Bad Abbach zum Landkreisderby in der Kreisstadt.

Im Anschluss spielt die Reserve gegen den TV Schierling II.

Nach der erneuten Verletzung von Florian Schinn steht hinter seinem Einsatz noch ein kleines Fragezeichen. Auch Thomas Sommer ist angeschlagen. Florian Fischer nimmt Antibiotika gegen seine Nebenhöhlenentzündung und wird definitiv nicht von der Partie sein. "Stutz" Sommer steht jedoch wieder zur Verfügung.

 

Zum Gegner:

Der TSV Bad Abbach kommt als Tabellenzehnter an den Rennweg (21 Punkte). Die Mannschaft von Trainer Helmut Wirth liegt damit "zur Halbzeit" wohl etwas unter den eigenen Erwartungen. Nach durchaus vielversprechendem Saisonstart, rutsche man zwischenzeitlich sogar in Richtung Abstiegsränge. Im Monat September konnte man kein einziges Spiel gewinnen, selbst gegen Abstiegskandidaten wie Lam und Mitterteich gab es Pleiten. Zwischendurch zeigten die Abbacher allerdings immer wieder ihr "wahres Gesicht", besiegte Spitzenmannschaften wie Etzenricht und Cham. Dennoch: von den letzten 9 Spielen konnte Abbach nur 2 gewinnen. Goalgetter Schmidl, der in den letzten beiden Jahren 37 Treffer erzielen konnte, traf in diesem Jahr erst 3-mal.

 

Zur Lage der Nation:

Groß war die Vorfreude im Juli, als die „Gimmicks“ zum ersten Landesligaspiel der Vereinsgeschichte auf die Freizeitinsel nach Abbach fuhren. 90 Minuten später war klar, dass es ein verdammt hartes Jahr werden würde, wobei die Schinn-Elf in der zweiten Halbzeit eine durchaus ansprechende Leistung gezeigt hatte. Bereits damals wurden Dinge offensichtlich, die sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison gezogen haben: zu viel eigener Ballbesitz (Gegner warten nur auf unsere Fehler), zu offensive Spielweise (dadurch gibt man dem Gegner bei Ballverlust enorme Räume), Schwäche bei eigenen Standards, einfache Konzentrationsfehler (ganz speziell nach Gegentoren), kein Selbstbewusstsein bzw. keine Freude an der Underdog-Rolle ("wir haben nichts zu verlieren"). Bereits in Abbach spielten die GrünRoten über weite Strecken ganz ok mit, verloren aber nach dem ersten Gegentor für 5 Minuten den Kopf und lagen uneinholbar mit 0:3 hinten. Nun kann man das alles unter "mangelnder Erfahrung" verbuchen, einige geben sich gar fatalistisch ("es reicht einfach nicht"). Wir sind komplett anderer Meinung: Unsere Mannschaft ist fußballerisch keinen Deut schlechter als 5-6 Mannschaften in dieser Liga. Der Unterschied liegt in den bereits oben beschriebenen Feinheiten. Ein weiterer Unterschied liegt im mentalen Bereich: glaubt unsere Mannschaft eigentlich noch an sich? Oder gehen wir raus, in der Hoffnung, dass die 90 Minuten möglichst schnell vorübergehen, und die Klatsche nicht ganz so heftig wird? Das Ergebnis am Samstag ist egal, aber wir wollen eine Mannschaft sehen, die auf diese Frage eine Antwort gibt und fightet. Wir glauben an unsere Jungs, hoffentlich glauben sie am Samstag auch wieder an sich selbst...

 

In diesem Sinne - bis Samstag am Rennweg - Forza ATSV !

 

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