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Vorbericht ATSV Kelheim - SC Ettmannsdorf (Mittwoch, 22.07. um 18:30 Uhr)

von Florian Lausser

Liebe ATSV-Freundinnen und Freunde !

 

Erstes Heimspiel der Saison in der Landesliga Mitte. Wer hätte das vor 2 Jahren gedacht, als wir mit dem Masterplan „mittelfristig Landesliga“ in der Hand, in unser Auftaktspiel in die Meistersaison der Kreisliga Landshut starteten. Aus einem mittelfristigen Plan wurde der direkte Durchmarsch über die Bezirksliga West in die Landesliga Mitte. Doch nicht nur die Spielklassen veränderten sich rasant, auch die Strukturen und Rahmenbedingungen der Fußballabteilung wurden weiter verbessert (z.B. Gründung des Fördervereins), um den Ligen entsprechend gewappnet und konkurrenzfähig zu sein – nichtsdestotrotz sind wir im Vergleich zu anderen, alteingesessenen Vereinen der Landesliga, noch weit vom Idealfall entfernt. Hier sind wir alle (Abteilung / Hauptverein / Stadt Kelheim) gefordert, uns stetig weiter zu entwickeln.

 

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns beim Schiedsrichtergespann und unseren Gästen aus Ettmannsdorf für die etwas, sagen wir mal, „rustikale“ Umkleide- und Duschmöglichkeiten heute entschuldigen. Die Dreifachturnhalle ist seit einigen Wochen als Notunterkunft für 150 Asylsuchende komplett belegt, sodass die eigentlichen Kabinen leider nicht zur Verfügung gestellt werden können. Wir bitten um Ihr/Euer Verständnis dafür.

 

Zum Spiel gegen den SC Ettmannsdorf stehen bzgl. Einsatzfähigkeit hinter einigen Akteuren noch Fragezeichen. Flo Schinn, Domi Berkmüller, Andi Busch, „Cash“ Chrubasik, Musti Lafci – ihr Einsatz ist aus den verschiedensten Gründen noch nicht gewiss. Hoffen wir, dass sich die Lage bald entspannt.

 

 

Zum Gegner:

 

Die neue Saison bringt viele neue Gegner, gegen die wir zum größten Teil noch nie gespielt haben. Deswegen wollen wir diese immer auch geografisch und historisch einordnen. Ettmannsdorf ist ein Stadtteil von Schwandorf. Die Älteren unter uns kennen noch die Schwandorfer Vorzeigeclubs 1.FC Schwandorf (Drittligist in den 60er Jahren) sowie den FC Linde Schwandorf, der vor einigen Jahren aufgrund finanzieller Unregelmäßigkeiten auch überregional Schlagzeilen machte (Strafbefehle für Vorstände). Spätestens seit dem Aufstieg in die Landesliga im Jahr 2013 hat der SC Ettmannsdorf nun die Rolle des Schwandorfer Aushängeschildes übernommen. Mit den Plätzen 7 und 11 konnte man in beiden Jahren die Klasse sicher halten. Ettmannsdorf spielte im letzten Jahr eine recht ausgeglichene Saison (12 Siege, 11 Unentschieden und 11 Niederlagen), pendelte stets zwischen Tabellenplatz 8 und 12. Die Stärken der eingespielten und erfahrenen Mannschaft dürften im defensiven Bereich liegen, denn mit Florian Tausendpfund dirigiert ein Ex-Profi die Abwehr (bis 2013 absolvierte er 60 Spiele in der 3. Liga für den 1.FC Heidenheim und Sandhausen). Bester Torschütze war der Mittelfeldmann Felix Peter mit 11 Treffern. Für die neue Saison konnte man 6 Neuzugänge verpflichten, hauptsächlich junge Spieler, die bei den Topclubs FC Amberg und Jahn Regensburg ausgebildet wurden. Laut Trainer Timo Studtrucker lief die Vorbereitung sehr gut, weswegen man sich auch beim Saisonziel etwas ambitionierter zeigt und einen einstelligen Tabellenplatz anstrebt.

Am Sonntag gewann der SC sein erstes Saisonspiel zu Hause gegen Aufsteiger SpVgg Osterhofen mit 1:0. Ettmannsdorf tat sich vor allem im ersten Durchgang gegen ein kämpferisches Osterhofen schwer, die zahlreiche Torchancen ungenutzt ließen. In der zweiten Hälfte fing sich der SC und erzielte mit einem sehenswerten Solo von Daniel Bohnert den Treffer des Tages. Trotzdem war Osterhofen weiter drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen, doch fehlte ihnen das Glück im Abschluss. Es lief also auch noch nicht alles Rund in der Studtrucker-Elf. „Wir wollten mit einem Sieg starten, und das ist uns gelungen, wenngleich wir uns immer wieder schwer getan haben“, bilanzierte der SC Trainer. Vor allem nach der Halbzeitpause konnte Ettmannsdorf mit ihren schnellen Kontern über die Außenbahnen die Gäste aus Osterhofen unter Druck setzen. Zufrieden zeigte sich der Coach über die Steigerung zum Vorjahr. „Insgesamt spielte meine Mannschaft heuer geordneter, ruhiger und kompakter als zuletzt“.

Überragende Akteure an diesem Tag waren Torschütze Bohnert und Abwehrchef Tausendpfund, der kopfballstark in der Abwehr aufräumte.

 

Zur Lage der Nation:

 

Zumindest auf dem Papier sind wir in der Landesliga angekommen. Unser erstes Spiel gegen Bad Abbach war sicherlich kein Maßstab-Gegner für uns. Aber man konnte (wohl wissend) erste Schlüsse und Lehren ziehen. Landesliga bedeutet: absolute körperliche Fitness, Ballsicherheit, Robustheit, taktisch kluges agieren, Tempowechsel und unbedingter Einsatzwille. Jene Eigenschaften gilt es im Team weiter zu verbessern und zu verinnerlichen. Kicken können unsere Jungs auch, keine Frage, gleichwohl haben alle noch Luft nach Oben.

Wie schon mehrfach geschrieben, bleiben wir unserem Credo treu: Wir haben nicht’s zu verlieren! Wir können eigentlich nur gewinnen. Also: jeder einmal kräftig die Hosen durchlüften und mit Selbstvertrauen und Freude raus auf den Platz!!

 

Wir hoffen, zum ersten Heimspiel der Landesliga zahlreiche ATSV-Fans im heimischen Stadion begrüßen zu dürfen, welche uns in unserem ambitionierten Ziel „Klassenerhalt“ beistehen und unterstützen.

 

FORZA ATSV !!

 

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