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Vorbericht zum DERBY gegen den SV Ihrlerstein

von Florian Lausser

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde -

der ATSV hat mit dem Unentschieden am Sonntag gegen Ergoldsbach den Titel "Herbstmeister" errungen.
Ende gut, Alles gut ? Mitnichten. Die Mannschaft hat bei diesem "blutleeren" Auftritt alles vermissen lassen: Leidenschaft, Spielfreude, Siegeswille. Dass taktische Vorgaben des Trainers einfach nicht eingehalten werden und Spieler dadurch ihr Ego über den Erfolg der Mannschaft stellen darf nicht sein. Dass die Mannschaft zum Schluss alles versucht hat, ok. Aber warum geht man derart lustlos in ein Heimspiel? Die Redaktion will hier auch keinen auf
"Motzki Sammer" machen, aber so werden wir nichts erreichen.. Gar nichts. Zero. Zipp. Null. Nada. Niente.

Die Chance zur "Wiedergutmachung" gibt es am Sonntag am Rennweg:

Die GrünRoten empfangen um 14.00 Uhr den SV Ihrlerstein. Im Anschluss das Duell der Reservemannschaften.

Der Coach Karsten Wettberg hofft, dass ihm die angeschlagenen Spieler Tobias Schlauderer und Patrick Rauner wieder zur Verfügung stehen.

Rückblick: 33 Grad im (nicht-vorhandenen) Schatten, 7:1 Auswärtssieg im Derby, den Erzrivalen gedemütigt, Siegesfeier im Hafenfest, 300 Zuschauer beim ersten Heimspiel und der "fachkundige" Lokalredakteur gratuliert am 1.Spieltag bereits zum Titel, kurzum: grenzenlose Euphorie im August.

Ähnlich wie die Temperaturen hat sich die Stimmung trotz
Tabellenplatz 1 merklich abgekühlt. Wenn man sich das Hinspiel gegen "Neukelheim" in Erinnerung ruft, gab es bereits in diesem Spiel eine Phase zwischen der 20. und 50. Minute, in der die "Gimmicks" deutliche Probleme hatten. Die Gründe dafür waren die selben wie in der gesamten Vorrunde: gegen einen tief stehenden, gut organisierten Gegner wirken sich fehlende Laufbereitschft (Stichwort Fitness), fehlende taktische Disziplin (Stichwort Spielidee) und fehlende Konzentration (Stichwort Leidenschaft) besonders negativ aus. Genug geschimpft, ein paar Worte zum Gegner:

Der SVI steht zum Beginn der Rückrunde mit 15 Punkten auf Platz 10 der Kreisliga Landshut. Es war wohl allen klar, dass das Jahr 1 nach dem Bezirksliga-Abstieg nicht einfach werden würde. Speziell in dieser sehr ausgeglichenen Liga, in der es keine "einfachen Punkte" zu holen gibt. Der Neuaufbau unter dem Trainer Duo Chrubasik/Huber scheint trotzdem auf einem guten Weg. Die extrem junge Mannschaft (nur 21 Jahre im Durchschnitt) konnte zwischendurch mit tollen Ergenissen aufhorchen lassen (Sieg in Landshut-Münchnerau, Sieg gegen Neufraunhofen). Zuletzt gab es drei Unendschieden in Folge. Das torlose Remis gegen den Tabellenletzten Kumhausen war sicher ein Rückschlag. Die Brandler scheinen sich mit dem Toreschiessen etwas schwer zu tun (nur 17 Treffer), in der Defensive steht man aber recht gut (zieht man die 7 Stück aus dem Hinspiel ab, bleiben nur 16 Gegentreffer). Beste Torschützen bisher waren Christoph Chrubasik (4) und Christian Wittl (3). Bei allem Derbyfieber und aller Rivalität, wir wünschen unserem Aufstiegs-Trainer Walter Huber und dem "Cash" alles Gute für die restliche Saison und den Neuaufbau.

Fazit:
Gegen den Erzrivalen zählt nur ein Heimsieg. Basta. Wie wir die Punkte holen - Scheissegal !
Wir erwarten von jedem der das GrünRote Trikot trägt und damit unsere Farben und unsere Stadt repräsentiert:
100% Einsatz, 100% Leidenschaft, 100% Siegeswille.
Ab Minute 1, bis der Schiri abpfeifft und wir die 3 Pkt haben.
In diesem Sinne - wir sehen uns alle am Sonntag am Rennweg - Forza ATSV


Die Redaktion

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