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Vorbericht zum Heimspiel gegen den TSV Ergoldsbach

von Florian Lausser

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde -

1,2,3 -meins ! Analog zum E-Bay Werbeslogan hat sich der ATSV Kelheim durch 3 Siege in der englischen Woche an die Spitze der Kreisliga Landshut gesetzt. Dass man dieser Momentaufnahme nicht allzuviel Bedeutung beimessen sollte, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Ganze 7 Punkte trennen den Tabellenachten TSV Ergoldsbach von der Tabellenspitze. Das Feld in der Kreisliga bleibt also weiterhin dicht gedrängt. Wie gross der qualitative Abstand zum Tabellenmittelfeld ist, kann die Wettberg-Elf am nächsten Sonntag zum Vorrundenablschuss zeigen:

Um 14:00 Uhr gastiert Ergoldsbach im Stadion am Rennweg. Um 16:00 treffen die beiden Reserven aufeinander.

Trainer Karsten Wettberg kann am Wochenende aus dem Vollen schöpfen. Die angeschlagenen Flo Schinn und Tobi Schlauderer werden höchstwahrscheinlich bis zum Sonntag wieder fit sein. Von der guten Personalsituation sollte dann auch die Reserve profitieren, die im Spiel gegen die starke Reserve der Ergoldsbacher sicher krasser Aussenseiter ist.

Mit dem TSV Ergoldsbach verbindet uns eine lange gemeinsame Geschichte. Ende der 90er Jahre konnten die GrünRoten durch einen glücklichen Heimsieg in letzter Sekunde (Klaus Hertl aus 35m, Torhüter lässt "nicht-unabsichtlich" den Ball passieren) den Klassenerhalt in der Bezirksliga sichern. Ein Jahr später siegte der ATSV in Ergoldsbach mit 4:1, was den TSV jedoch nicht davon abhielt, in die Bezirksoberliga, und ein Jahr später sogar in die Landesliga, aufzusteigen. Bemerkenswert: Mit Demir Tarik steht auch heute noch ein Spieler aus dieser Aufstiegsmannschaft im Kader. In der Landesliga-Mitte gab es in 34 Spielen jedoch nur einen einzigen Sieg und man musste über die nächsten Jahre den langen Weg zurück bis in die Kreisklasse antreten.
Vor zwei Jahren gelang dann der Wiederaufstieg in die Kreisliga, in der die Tabellenplätze 9 und 6 erreicht wurden. Wenn man oft von der Kreisliga LA als eine Wundertüte spricht, in der jeder gegen jeden gewinnen kann, dann ist der TSV Ergoldsbach sicherlich das Sinnbild dafür: Manchmal überragend, manchmal grottenschlecht, immer viele Tore. Im letzten Jahr gab es für den ATSV im Heimspiel ein wahres Waterloo, als man mit 1:6 unterging. Das Rückspiel "um die goldene Ananas" am letzten Spieltag endete 2:2. In dieser Vorrunde gab es wie gewohnt Licht (Heimsieg gegen Neustadt) und Schatten (als einziger gegen JoBi verloren), 5 Siege, 5 Niederlagen und ein Remis. 19 der 33 Ergoldsbacher Treffer wurden von Martin und Fabian Stoller erzielt.

Fazit: Wir freuen uns sehr, dass unsere Lebensversicherung "Bum-Bum-Berkmueller" in den letzten Spielen wieder getroffen hat, und hoffen, dass diese Erfolgserlebnisse Ansporn sind, weiterhin hart zu arbeiten. Ergoldsbach ist an guten Tagen eine sehr spielstarke Mannschaft. Die Gimmicks müssen vor allem im Defensivspiel hochkonzentriert sein, denn nach vorne werden wir immer unsere Chancen bekommen. Die gilt es dann eiskalt zu nutzen. Ein Heimsieg wäre eine idealer Rückrundenabschluss, ausserdem gilt es beim Heimpublikum Kredit zurückzugewinnen. Schliesslich hoffen wir nächste Woche beim Derby gegen den SVI auf eine stattliche Kulisse.

Die Redaktion

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