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Vorberichte zur englischen Woche (SC Kirchroth und TSV Seebach)

von Mirwald Matthias

“ Man darf jetzt nicht alles so schlecht reden, wie es war“ (Bruno Labbadia)

 

Nachdem die ATSV Fussballer am Sonntag gegen Mariaposching in allerletzter Sekunde 2 Punkte verschenkt haben (Endstand 1:1), kommt es nächstes Wochenende zu einem "48h - Doubleheader":

An Mariä Himmelfahrt gastiert die Wettberg-Elf beim Mit-Aufsteiger SC Kirchroth (Anstoss 16:30 Uhr), und keine 48h später empfängt man am heimischen Rennweg den Bezirksliga-Topfavoriten TSV Seebach (Anstoss Sonntag 16:00 Uhr am Trainingsplatz). Das Vorspiel am Sonntag bestreitet die Reserve gegen den TV Geiselhöring II.

 

Alles hätte so schön sein können letzten Sonntag: 10 Punkte, Tabellenführer ... und dann Pustekuchen ... kurz vor Schluss diese unnötige Fehlerkette: nicht nur die 2 Punkte werden in der Endabrechnung fehlen, mit der Roten Karte für Torwart Andy Busch wurden wir leider gleich 2x bestraft. Wie lange „Bushido“ gesperrt sein wird ist noch unklar, aber wir müssen wohl damit rechnen, dass er am Wochenende mindestens einmal nicht im Tor stehen wird. Aber: One man´s misery is another man´s fortune ! Ersatzmann Tobi Gebhart bekommt nun die Chance auf die er so lange warten musste. Wir sind uns sicher, dass er sein Bestes geben und unseren Kasten sauber halten wird. Ob die Verletzten Patrick Rauner und Oli Patton in den Kader zurückkehren können, wird sich erst im Laufe der Trainingswoche zeigen. Urlauber Tobi Ziegler steht auf jeden Fall wieder zur Verfügung.

 

Zu den Gegnern:

Der SC Kirchroth ist als Zweiter der Kreisliga Straubing in diesem Jahr erstmals in die Bezirksliga aufgestiegen. In den Relegationsspielen setzte man sich knapp gegen den TSV Regen durch. Kirchroth wird seit 2012 von Klaus Gospodarek trainiert, dem Bruder des früheren Bundesliga-Profis Uwe Gospodarek. Beste Torschützen im letzten Jahr waren Tobias Lermer (17) und Sebastian Laumer(12). Die beiden Ex-Hainsbacher Martin Landeck und Dominik Protschka ziehen im Mittelfeld die Fäden. Der Saisonstart des Neulings verlief durchwachsen: zwei 3:1 Niederlagen gegen Velden und Vilsbiburg, folgten zuletzt zwei Remis gegen Simbach (1:1) und Gangkofen (2:2), wobei jeweils ein Rückstand aufgeholt wurde. Fazit: Ein Gegner mit einem grossen Kämpferherz, gegen den man den Kampf über 90 Minuten annehmen muss.

 

Der TSV Seebach belegte im letzten Jahr als Aufsteiger den 8. Platz in der Bezirksliga Ost. Bester Torschütze war dabei der 38-jährige Vit Polacek mit 15 Treffern. Nach der Umgruppierung in die Bezirksliga West haben die Deggendorfer (Seebach ist ein Stadtteil) in der neuen Saison ganz offensichtlich den Aufstieg in die Landesliga im Visier. Mit Waldemar Wagner, Christoph Beck und Matthias Lallinger (alle GW Deggendorf), Tobias Grabl (TSV Bogen) und Christian Wloch (Schalding) konnten hochkarätige Neuzugänge verpflichtet werden, allesamt mit Bayernliga-Erfahrung. Kreijci, Wagner, Biller und Pleitinger haben bereits in der Landesliga gespielt. Entsprechend fulminant ist man in die Saison gestartet: Nach problemlosen Siegen gegen die SpVgg Plattling (3:0) und den TSV Velden (2:0), lag man auch gegen Vilsbiburg bis zur Mitte der zweiten Halbzeit hochüberlegen mit 2:0 vorne. Doch dann ist offensichtlich Sand in das Getriebe der Startruppe gekommen: gegen Vilsbiburg reichte es nur zum 2:2 Unentschieden und gegen Simbach setzte es eine unerwartete 3:0 Auswärtsniederlage. Fazit: Ein Spiel bei dem wir nichts zu verlieren und alles zu gewinnen haben.

 

Zur Lage der Nation:

Zwei ATSV-Spiele binnen 48 Stunden, Fussball-Herz was willst Du mehr ?! Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher nicht sein: Während wir gegen Mit-Aufsteiger Kirchroth auf jeden Fall punkten sollten, hat das Spiel gegen Seebach fast schon Pokalcharakter: wir spielen auf dem engen Trainingsplatz gegen einen herausragend besetzten Gegner, der zuletzt schon geschwächelt hat, und bestimmt schon ein wenig den Druck des „Gewinnen-Müssens“ spürt. Das psychologisch schwere Spiel ist also gegen Kirchroth, das leichte gegen Seedorf. Wir wünschen uns, dass die GrünRoten mit viel Mut und Leidenschaft in beide Aufgaben gehen - und wer weiss: wenn wir alles reinhauen, jeder Vollgas gibt, vielleicht fährt der „Gimmick“-Express dann auch nach diesem Doubleheader-Wochenende ungeschlagen durch Niederbayern…

 

Forza ATSV !

 

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